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Medizinische Untersuchung Schweizer Armee: Was wird überprüft?

Es gibt zahlreiche gute Gründe für junge Leute, eine Karriere bei der Schweizer Armee einzuschlagen. Die Aussichten auf eine erfolgreiche Zeit als Teil der Truppe sind hervorragend, gleichzeitig können sich die Soldaten über ein anständiges Gehalt und ein angenehmes Arbeitsklima freuen. Doch gewiss nicht jeder schafft es in die Armee. Stattdessen müssen sich die Bewerber in einem Auswahlverfahren behaupten und werden hier auch hinsichtlich ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und Gesundheit überprüft. Ein wichtiger Aspekt ist in diesem Zusammenhang die medizinische Untersuchung Schweizer Armee, welche wir im Folgenden einmal etwas genauer betrachten wollen.

 

Rekrutierung: Hier musst du dich behaupten

Mit der Bewerbung für die Armee-Karriere hast du den ersten, kleinen Schritt in Richtung Zeit bei der Armee hinter dich gebracht. Allerdings ist damit noch nichts erreicht. Richtig ernst wird es erst im Zusammenhang mit der sogenannten Rekrutierung. Hierbei handelt es sich um das Auswahlverfahren der Schweizer Armee, in welchem verschiedene Tests und Untersuchungen durchgeführt werden. Die medizinische Untersuchung, bzw. der Gesundheitscheck sind eine dieser Untersuchungen. Es warten aber auch ein Militär Sporttest, eine psychologische Abklärung, und eine Personensicherheitsprüfung auf dich.

Hilfreicher Tipp: Du wirst es im Einstellungstest der Armee nicht weit bringen, wenn du dich nicht intensiv vorbereitest. Aus diesem Grund empfehlen wir dir als Unterstützung für dein Training unseren Online-Kurs.

 

Medizinische Untersuchung Schweizer Armee: Das wird gecheckt

Die Untersuchung deiner Gesundheit spielt für die Schweizer Armee natürlich eine wichtige Rolle. Das Militär muss sich darauf verlassen können, dass die eigenen Kräfte gesundheitlich in bester Verfassung sind. Gleichzeitig spielen hier natürlich auch Dinge wie eine Versicherung oder ähnliches eine Rolle. Aus diesem Grund werden in der medizinischen Untersuchung verschiedene Tests durchgeführt. Im Detail:

  • Beantwortung eines medizinisch-psychologischen Fragebogens
  • Erstellen einer Herzkurve (EKG)
  • Bestimmung der Lungenfunktion (abhängig von gewünschter Funktion)
  • Hör- und Augenprüfung
  • Blutdruckmessung, Körpergröße und Gewicht

Der Arzt der Armee untersucht dich also hinsichtlich allgemeiner Dinge wie deiner Körpergröße oder deinem Gewicht. Deine Hör- und Sehfunktionen werden ebenfalls gecheckt. Solltest du eine Sehhilfe tragen, ist das übrigens kein Grund für ein Aussortieren. Stattdessen werden in diesem Fall die Werte aus dem aktuellen Brillenpass übernommen. Allerdings nur, wenn dieser nicht älter als drei Monate ist. Zusätzlich dazu wird aber auch dein Blutdruck gemessen. Die Erstellung einer Herzkurve (EKG) gehört ebenfalls zur medizinischen Tauglichkeitsuntersuchung. Sämtliche Ergebnisse aus den Prüfungen des Arztes werden zudem mit deinen Angaben aus dem medizinisch-psychologischen Fragebogen ergänzt. Die Bestimmung deiner Lungenfunktion ist abhängig davon, welche Funktion du innerhalb der Armee einnehmen möchtest – oder welcher Befund hier vorliegt.

Interessant: Durchgeführt werden können beim Gesundheitscheck auch ein Thorax-Röntgenbild und eine Blutuntersuchung. Diese Tests sind allerdings keine Pflicht, sondern können auf freiwilliger Basis durchlaufen werden.

 

Welche Tests warten noch auf mich?

Die medizinische Untersuchung Schweizer Armee spielt, wie angesprochen, eine wichtige Rolle im Rekrutierungsverfahren des Militärs. Gleichzeitig handelt es sich längst nicht um die einzige Prüfung, in der du eine überzeugende Leistung vorweisen solltest. Hier siehst du, welche weiteren Tests im Auswahlverfahren durchgeführt werden und wie e im Anschluss weitergeht:

  • Fitnesstest
  • Psychologische Abklärung
  • Personensicherheitsprüfung
  • Tauglichkeitsentscheid
  • Zuteilungsgespräch

Wenn du alle Prüfungen der Rekrutierung hinter dich gebracht hast, wird ein Tauglichkeitsentscheid gefällt. Hier wirst du entweder für militärdiensttauglich, für militärdienstuntauglich, aber schutzdiensttauglich oder für militärdienstuntauglich und schutzdienstuntauglich befunden. Ausschlaggebend für diesen Entscheid sind dabei sämtliche deiner Leistungen im Rekrutierungsverfahren. Hast du alle Hürden hinter dich gebracht, wartet im Anschluss nur noch das Zuteilungsgespräch. Hier erfährst du, wo du im Dienst eingesetzt wirst, gleichzeitig kannst du aber auch eigene Wünsche und Gedanken äußern.

Übrigens: Im Zusammenhang mit der medizinischen Untersuchung kannst du dich auf Impfen lassen – zum Beispiel gegen eine Hirnhautentzündung. Auch diese Impfungen sind freiwillig, werden aber sehr empfohlen.

 

Fazit: Nur gesunde Rekruten haben eine Chance

Strebst du eine erfolgreiche Karriere in der Schweizer Armee an, musst du gesundheitlich definitiv auf einem guten Niveau unterwegs sein. Hast du schwerwiegende Krankheiten, sind diese mit großer Wahrscheinlichkeit der Grund für einen schlechten Befund des Arztes. Gleichzeitig musst du aber vor der Untersuchung auch nicht allzu viel Angst haben. Hier werden überwiegend Standard-Tests durchgeführt, wobei aber auch dein Körpergewicht oder deine Größe eine Rolle spielen. Im Anschluss führt der Arzt mit dir ein Gespräch und klärt dich über seine Ergebnisse auf. Anschließend kannst du dann die restlichen Tests im Auswahlverfahren hinter dich bringen.


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Bildquellen

  • Medizinische Untersuchung Schweizer Armee: Pixabay